Achtung - an alle Tierschützer: Das ihr die Tiere
beschützt finde ich gut, allerdings finde ich es nicht gut wenn ihr
behauptet wir würden arme hilflose Kekse quälen.
Ein Keks ist kein lebendes Wesen sondern nur eine Ansammlung von
Mehl-Molekülen. Außerdem haben wir unsere Kekse betäubt,
indem wir sie 5 ungeschnittene Folgen der Lindenstraße haben sehen
lassen.
Die Frage wie ein Keks klingt den man von einem Hochhaus wirft, interessiert die Menschheit schon seit Jahrhunderten. Heute im Zeitalter von Multimedia und Internet sind alle nötigen Vorraussetzungen geschaffen, um dieses Geräusch an die gesamte Menschheit weiterzugeben.
Bei der Ausführung dieses Versuchs gab es anfangs viele, auf den ersten Blick unüberwindliche Probleme:
1. Da wo ich wohne, gab es kein Hochhaus. Wir haben deshalb in einer Nebel und Nacht Aktion das Hochhaus der Sparkasse von Hagen nach Breckerfeld transportiert (wie veraten wir nicht ... ätsch !) und es in der gleichen Nacht wieder an seine ursprünglichen Platz gebracht (keiner hat was gemerkt !).
2. Wir hatten keine Kekse weil Uli alle aufefuttert hatte. Im nächsten Aldi haben wir aber ausreichend Nachschub gefunden.
3. Die Kekse landeten nie auf der Straße sondern in Nachbars Komposthaufen weshalb wir diesen überbetonieren mußten.
4. Die meisten Kekse enthalten Konservierungsstoffe ... und die sind nicht gut für die Umwelt ! Deshalb mußten wir Bio-Kekse verwenden.
Unsere Kekse hatten ein Durschnittliches Gewicht von 12,5 Gramm. Da wir die
genaue Gravitationsbeschleunigung g von Breckerfeld nicht kennen, haben wir
einfach mit 9,81 ms-2 gerechnet. Unser Keks erfährt also
eine Kraft von F = m*a = m*g = 0,0125 kg * 9,81 ms-2 = 122,625
mN nach unten.
Unser Hochhaus ist so etwa 25 Stockwerke hoch. Jedes Stockwerk ist 3.28m
hoch. Also Gesamthöhe = 25 * 3.28m = 82m.
Das Weg-Zeit Gesetz lautet: s=0.5*g*t2
t ist demnach die Wurzel aus s geteilt durch 0,5*g
Eingesetzt also: Wurzel(16.7176) = 4,09. Der Keks ist also 4,09 Sekunden
unterwegs ... na ja nicht ganz: der Keks hat schließlich auch noch
einen Luftwiderstand. Allerdings konnten wir den Cw-Wert unseres Kekses nicht
genau bestimmen (wir vermuten einen Wert um etwa 1,1) und haben uns daher
die Berechnung erspart. Wir schätzen das der Keks mit dem Luftwiderstand
5 Sekunden braucht. Nach dem Geschwindigkeits-Zeit-Gesetz v=g*t hat unser
Keks dann beim Aufschlag eine Geschwindigkeit von v=9.81 ms-2*5
s = 49 m/s = 176.58 km/h (!).
Freitag 2. Mai 1997, 23:55 Uhr, Breckerfeld:
Wir haben meinen PC draußen aufgestellt und mit einem hochwertigen
Mikrofon versehen. Insgesamt mußten wir 20 Schachteln Kekse von unserem
Hochhaus werfen, bis die Win95-Audio-Treiber vernünftig funktionierten
(Bill Gates ist schuld).
Doch die Mühe hat sich gelohnt !
Hier ist das Geräusch des Kekses beim Aufschlag:
(MPEG in Dolby Surround !! 24KB)
Der Soundtrack dazu auf CD ist in Vorbereitung (vielleicht kann Stefan Raab uns da noch weiterhelfen) !!
-tp
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